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Kontakt und Eingewöhnungszeit

 

Die Kontaktphase gilt dem Kennenlernen miteinander.

In der Zeit der Kontaktphase besprechen beide Familien alle wichtigen Einzelheiten miteinander. Bei diesen Gesprächen werde ich Ihnen "Löcher" in den Bauch fragen, um etwas über die Persönlichkeit und den Entwicklungsstand Ihres Kindes zu erfahren. Nur so kann ich mich besonders gut auf die Bedürfnisse Ihres Kindes einstellen.

In der Eingewöhnungszeit lernt das Kind meine Wohnung, den Tagesablauf, das Wohnumfeld und meine Familie kennen. Dies erfolgt im Beisein einer vertrauten Bezugsperson (z.B. Mutter, Vater, Oma).

 

Gründe für eine kindgerechte Eingewöhnung

 

Der Übergang aus der Familie in die noch unbekannte Tagespflegestelle bedeutet für das Kind eine große Herausforderung an seine Fähigkeiten, sich an eine neue Umgebung zu gewöhnen und Beziehungen zu anderen Personen aufzubauen.

Das Kind wird mit unbekannten Räumen, fremden Personen und einem veränderten Tagesablauf konfrontiert, also einer neuen Situation, die mit einer mehrstündigen Trennung von seinen Eltern verbunden ist.

Kinder verkraften dies gut, wenn durch die Eingewöhnung die Grundlage für einen schonenden Übergang geschaffen wird. So fühlt sich das Kind nicht abgeschoben und hat Zeit, sich auf die stundenweise Abwesenheit der Eltern einzustellen.

 

Dauer der Eingewöhnung

 

In den meisten Fällen dauert eine Eingewöhnung etwa 14 Tage, im Einzelfall kann es aber auch vorkommen das 3 Wochen vergehen bis sich das Kind an die neue Situation gewöhnt hat, bei einem Anderen reichen wiederum 6 Tage aus.

Wie viel Eingewöhnungszeit das Kind braucht, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zum Beispiel ist eine Eingewöhnung in den ersten sechs Lebensmonaten meist einfacher als danach. Ausschlaggebend ist auch, ob das Kind sehr fremdelt oder ob es auf Fremde eher unbefangen zugeht. Auch der Kontakt zu anderen Kinder in einer Krabbelgruppe oder ähnlichem kann von Vorteil sein.

All dies spielt eine entscheidende Rolle und jedes Kind reagiert anders auf die neue Situation.

 

Gestaltung der Eingewöhnung

 

In den ersten Tagen ist es ausreichend 1-2 Stunden Eingewöhnung täglich einzuplanen. Setzen Sie sich am besten still in eine Ecke und erlauben ihrem Kind zu kommen und zu gehen wie es möchte. Drängen Sie es nicht es wird allein auf Erkundungstour gehen, wenn es Zeit dafür ist.

Frühestens am 4. Tag sollte die erste kurze Trennung stattfinden. Verabschieden Sie sich von ihrem Kind und sagen Sie ihm, dass Sie gleich wiederkommen. Loben und Begrüßen Sie es wenn Sie wieder da sind.

Diese Zeitspanne wird dann täglich langsam erhöht.

Die Eingewöhnungszeit ist abgeschlossen, wenn sich das Kind von mir trösten lässt. Dies muss nicht heißen, dass es nicht weint wenn Sie sich verabschieden, damit drückt das Kind nur aus das es lieber bei ihnen wäre. Wichtig ist, dass es sich von mir trösten lässt, nachdem Sie gegangen sind.